Stress

About This Project

Was ist Stress?

Wir sind im Stress, wenn in unserem Körper eine Kampf- oder Fluchtreaktion ausgelöst wird. Vermittelt wird diese Reaktion durch Hormone, wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Wird unser Körper mit diesen Hormonen geflutet, zieht dies weitreichende Veränderung der gesamten Physiologie nach sich.

Herzfrequenz und Blutdruck steigen, die Atmung wird schneller, es fließt vermehrt Blut in die Skelettmuskulatur, die Pupillen weiten sich, damit wir eine Gefahr schneller erkennen können und die Muskulatur wird in einen höheren Spannungszustand versetzt.
Diese Reaktion wird vom sympathischen Nervensystem, das selbst wieder Teil des autonomen Nervensystems ist, gesteuert. Autonom bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir die dort ablaufenden Prozesse nicht bewusst steuern können. Das Komplement zum sympathischen Nervensystem ist das parasympathische Nervensystem, das wiederum auch Teil des autonomen Nervensystems ist und auch als System der Ruhe und Bindung bezeichnet wird. Beide Systeme stehen in gewisser Weise in Widerstreit, dennoch ergänzen sich beide in einem komplexen, fein abgestimmten Wechselspiel.
Beide sind für uns essentiell. Es ist für uns wichtig, wenn nötig alle Kräfte mobilisieren zu können, genauso wie wir uns ausruhen, unser Gleichgewicht wiederfinden und in Verbindung zu anderen treten können müssen, um zu überleben.

Wie und wo begegnet uns Stress?

Stress ist in unserem modernen Alltagsleben stetig präsent und ein maßgebliches Risiko für unsere körperliche Gesundheit.
Im modernen Leben wird Stress häufig über unseren Geist ausgelöst, z.B. unter Zeitdruck oder in verbalen Auseinandersetzungen. Aber letztendlich ist nicht die Arr des Auslöser entscheidend, sondern die Art wie wir Stress wahrnehmen.

Mit ein und derselben Situation können wir unterschiedlich umgehen, sie als Bedrohung empfinden oder vielleicht als Herausforderung, die es gilt zu meistern. Wir haben Einfluss darauf, wie wir stressauslösende Ereignisse in unserem Leben wahrnehmen und deuten.

Wie wirkt die Myoreflextherapie in Bezug auf Stress?

Die Myoreflextherapie kann einen erheblichen Beitrag zur Stressreduktion leisten. Stress ist immer mit einer erhöhten Spannung der Muskulatur verbunden. Reduzieren wir über die Behandlung diese Spannung, so teilen wir unserem Körper mit, dass die Gefahr vorüber ist und er wieder mehr in den Ruhe- und Bindungsmodus zurückkehren kann.

Darüberhinaus lassen sich die Nervenfasern des sympatischen Nervensystems direkt an bestimmten Punkten des Körpers über das myo-fasziale System ansprechen und so regulieren. Bei hoher Spannung werden die Nervenfasern des sympatischen Systems noch mehr angeregt, d.h. chronische Anspannung bestimmter Muskeln kann zu einer Selbsterhaltung der Stressreaktion führen. Durch Lösung der Spannung über die Myoreflextherapie kann das System der Selbsterhaltung, der Teufelskreis, durchbrochen werden.

Wie wirkt Yoga in Bezug auf Stress?

Yoga und Achtsamkeitspraxis sind ideale präventive Übungswege um “modernen” Stressauslösern zu begegnen. Über den Yogaweg können wir unseren Geist so schulen, dass unser innere Belastbarkeit, die Fähigkeit unschöne Situationen zu meistern steigt. Indem wir uns unserer Körperempfindungen und unseren Gedanken und Gefühlen, die durch unseren Geist rauschen bewusst zu werden, entscheiden wir uns dafür achtsam zu sein. Allein diese Achtsamkeit kann uns inneres Gleichgewicht und Frieden schenken.

Date
Category
Indikationen